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Sachstand zur Zeit:Zwischen der B 426 in Lengfeld und der B 45 in Groß-Umstadt verläuft die L 3065, die bisher durch eine Bahnüberführung von 3,70 m Höhe nicht von großen LKWs (Katastrophenschutz, Mülltonnenfahrzeuge und normale LKW können die Bahnüberführung jetzt schon nutzen) befahrbar ist. Die Bahnüberführung soll im Jahr 2008 von der Deutschen Bahn erneuert und auf 6 m Breite ausgebaut werden. Im Anschluss an die Erneuerung der Überführung ist vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) vorgesehen, die L 3065 an der Überführung um 0,80 m abzusenken, so dass die Bahnüberführung eine Höhe von 4,50 m erreicht und somit auch von großen LKWs befahrbar wäre. Für diese Maßnahme sind nach Auskunft des ASV Kosten in Höhe von 1.600.000,00 Euro veranschlagt. Außerdem ist nach Auskunft des ASV vorgesehen, die L 3065 von Groß-Umstadt nach Lengfeld zu verbreitern, und die Auf- und Abfahrt von der B 45 auf die L 3065 auszubauen. Was wir befürchten:Angesichts der Tatsache, dass Darmstadt für den LKW-Transitverkehr gesperrt ist, ergibt sich für das Umland ein Verkehrsproblem, für das zur Zeit keine Lösung in Sicht ist. Durch die Absenkung der L 3065 würde für den LKW-Transitverkehr eine attraktive Querspange (Mautumgehungsstrecke) zwischen der B 426 und der B 45 entstehen. Lengfeld und Zipfen sind durch den Schwerlastverkehr bereits stark belastet. Zur Zeit fahren nach Angaben einer Bürgergruppe, die den Verkehr gezählt hat, etwa 400 LKW pro Tag durch Lengfeld, wobei ca. 200 LKW an der "Brückenwaage" (Knotenpunkt Reinheimerstr./ Bahnhofstr.) in Richtung Groß-Umstadt fahren. Die andere Hälfte fährt durch ganz Lengfeld und Zipfen weiter Richtung Odenwald oder, im Falle großer LKW, in Wiebelsbach weiter Richtung Norden. Unser Vorschlag: Eine Umgehungsstraße um LengfeldEs gibt ein Konzept für eine 2,7 km lange Ortsumgehung zwischen der B 426 und der L 3065, die dann in die B 45 mündet (siehe Lageplan). Wenn nach dem Abwägungsgebot diese Lösung favorisiert werden würde und statt eines Neubaus eine Sanierung der Bahnüberführung durchgeführt würde, könnten die Mittel (1.600.000,00 Euro veranschlagt) für diese Alternative genutzt werden. Diese Lösung bietet auch die Möglichkeit, das an Lengfeld angrenzende Industriegebiet anzubinden. |
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